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30. Sep 2016 Daten-Diebstahl im Betrieb

Cyber-Kriminelle, Schurken-Staaten oder doch die eigenen Mitarbeiter?

Gerade geht das US-Unternehmen Yahoo durch die Presse: dort wurden bereits 2014 die Daten von 500 Millionen Kunden gestohlen. Der Angriff kam von Extern, Hacker verschafften sich Zugang auf die Daten der Yahoo-Kunden. Das Unternehmen verdächtigt einen „ausländischen Staat“. Ob Yahoo den Diebstahl wirklich erst jetzt bemerkt hat, ist unklar. Gestohlen wurden Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten… . Aber auch wenn man zunehmend von Hacker-Attacken auch auf Kundendaten von Unternehmen hört – der Gefahrenherd Nummer Eins für die Kundendaten bleiben Mitarbeiter oder Freelancer im Betrieb. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung KPMG zum Thema „e-Crime“ werden über 50% der kriminellen Handlungen in Unternehmen von internen Tätern begangen. Dabei ist der Diebstahl von Daten wiederum das bei weitem häufigste Verbrechen. Nummer 1 der Risiko-Daten im Unternehmen: die Kundendaten!

Um den Daten-Diebstahl im Unternehmen einzudämmen empfehlen wir Schulungsmaßnahmen im Vorfeld. Vielen überführten Tätern in unserer eigenen Datenschutz-Praxis fehlt hier das Unrechtsbewusstsein. Machen Sie bereits bei der Einstellung klar, dass ein Daten-Diebstahl schwerwiegende Konsequenzen hat. Und: sichern Sie die eigene Kundendatenbank professionell mit Kontrolladressen ab.

Eingehender beschäftigt sich Dirk Niedernhöfer mit diesem Thema in der Oktober-Ausgabe des Info-Dienstes „Datenschutz intern“.